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Kloster Eberbach

Das Kloster Eberbach ist ein bedeutendes Kulturdenkmal im Rheingau und liegt oberhalb von Eltville. Anders als andere Sehenswürdigkeiten des Rheingaus wie z.B. dem Schloss Johannisberg, dem Schloss Vollrads, dem Niederwalddenkmal oder der Benediktinerinnenabteil St. Hildegardis liegt es nicht in den Weinbergen, sondern am Waldrand und damit im Naturpark Rhein-Taunus.

Seit seiner Gründung durch den Schweigeorden der Zisterzienser im Jahre 1163 bis zur Auflösung 1803 durchlief das Kloster alle Epochen und politischen Veränderungen seiner Zeit. Durch Schenkungen erwarb das Kloster einen ausgedehnten Besitz an Wingerten (Weinbergen) und anderen landwirtschaftlichen Gütern. Durch Zukauf oder Tausch wurden diese zu zusammenhängenden Flächen konsolidiert. Das Kloster Eberbach war Förderer des Weinanbaus und maßgeblich an der erheblichen Erweiterung der Anbaufläche für Reben im Rheingau und im Mittelrheintal beteiligt. In Spitzenzeiten besaß das Kloster 300 ha Rebfläche, deren Produkte vorwiegend auf dem Wasserwege mit eigenen Schiffen in Richtung Köln (dem damaligen Zentrum des Weinhandels) sowie zu anderen Klöstern und Abnehmern transportiert wurden. Heimathafen des Kloster Eberbach war das Schloss Reinhartshausen.

Das Kloster verfügt über ein seit 1986 in Restauration befindliches Riesenareal mit Basilika, Klausurgebäuden, Bibliothek sowie Weingut, Hotel und Klosterschänke, die bei einer Besichtigung erkundet werden können.

Ausführliche Informationen rund um das Kloster Eberbach auf der offiziellen Website oder auf Wikipedia.

Unser Podcast liefert einen kleinen Eindruck, was einem bei einer Führung so alles erwartet und warum ein Besuch so lohnenswert ist!

Rundgang mit Jutta Czerny-Kiene und Gästeführerin Hilde Ujen an bekannte und unbekannte Orte im Kloster.


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