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Das Rheingauer Gebück

Allgemeines:
Das Rheingauer Gebück war eine im 12. Jahrhundert aus lebenden Hainbuchen gestaltete Grenze. Sie diente dem Rheingau bis ins 18. Jahrhundert als Schutz vor Feinden. Das Besondere an der Grenze war ihre Machart. Sie bestand nämlich aus Hainbuchen, einer heimischen Laubbaumart, die "gebückt" und verflochten wurde und so über Jahrzehnte zu einer undurchdringlichen Mauer heranwuchs.
Zum weiteren Schutz und als Zollstationen wurden mächtige Bollwerke an den Durchgangsstraßen errichtet. Im Wispertal wurden darüber hinaus mehrere Burgen gefunden, die zum Schutz dieser Grenze beitrugen.
...noch mehr historische Hintergundinformationen zum Gebück als Grenzsicherung.

Der Gebückwanderweg:
Um das Rheingauer Gebück im Bewusstsein der Bevölkerung zu erhalten, wurde im Herbst 2000 der "Rheingauer Gebückwanderweg" vom Naturpark Rhein-Taunus eingerichtet. Dieser historisch interessante und landschaftlich tolle Wanderweg führt über 49 km an der alten Grenze entlang.
An dem Wanderweg finden sich 20 Tafeln mit Informationen über das Gebück und die Überreste aus der Zeit der Grenze.


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