Eine Sommernacht mit der Bechsteinfledermaus - Auftaktveranstaltung des Naturparks Rhein-Taunus  am 24. Juli 2014 in Heidenrod-Kemel

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Unser "wilder" ErLebensRaum  gehört nicht nur uns Menschen -

im Naturpark Rhein-Taunus teilen wir uns den Platz mit einer großen Vielfalt an wild lebenden Pflanzen und Tieren!

Unser Gebiet ist Teil der urbanen Region Rhein-Main und dennoch beherbergt dieser Teil des Taunus einige ganz besondere Naturschätze. 

Welche besonderen Tiere und Pflanzen in unserem Naturpark eng verzahnt mit dem MenschenButton www.biologischevielfalt.de, Hochformat leben, welche Bedeutung die biologische Vielfalt bei uns hat, dass wollen wir Ihnen gerne vermitteln. Ganz aktuell führen wir mit Unterstützung des Bundesprogramms Biologische Vielfalt" des Bundesamts für Naturschutz ein spannendes Projekt zum integrativen Schutz der Bechsteinfledermaus in unseren Wäldern durch.

Wenn Sie Sich auf den Weg machen und unsere Schätze erLeben wollen, finden Sie in der Karte und in der Landschaft leicht das dominierende, dicht bewaldete "Rheingaugebirge". Es zwingt den Rhein in seinem Lauf nach Westen und dieser durchbricht dann bei Rüdesheim das "Rheinische Schiefergebirge". Der Besucher befindet sich im Welterbe "Oberes Mittelrheintal". Das Klima und der "alpin-felsige" Charakter des Tales bietet in seinen ökologischen Nischen zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen ganz speziellen LebensRaum.

In Lorch mündet der nächste Schatz des Naturparks in den Rhein - die "Wisper". An ihr ist nicht nur die Tatsache interessant, dass sie als unverbauter Fluss direkt in den Rhein mündet. Sie war der erste Fluss in Hessen, der wilden Lachsen eine Rückkehr ermöglicht hat. Bedeutend ist auch ihr nahezu komplett naturnah bewaldetes Einzugsgebiet - der "Hinterlandswald". Er ist das größte unzerschnittene Waldgebiet in Hessen und unser Bundesland ist wahrlich reich an großen und erlebenswerten Wäldern. Dieses Gebiet war Rückzugsraum für die heimliche Wildkatze, die Sie mit viel Glück vielleicht auf einer Wiese jagend beobachten können. Heute bietet er auch dem Europäischen Luchs ein wildes Revier. 

Südlich der Hauptkammlinie des Taunus findet sich mit dem "Rheingau" eine uralte Kulturlandschaft, deren kulturelle Schätze immer eine Reise wert sind. Zusammen mit der Geologie haben das besondere Klima, der Anbau von Wein und Obst und die Forstwirtschaft eine Landschaft geprägt, in welcher sich auch seltene Tiere und Pflanzen wohlfühlen. Ein gutes Beispiel ist hier die Äskulapp-Natter. Diese harmlose Schlange findet sich hier an ihrer nördlichen Verbreitungsgrenze und stand als Namenspatin dem Kurbad "Schlangenbad" Pate. Wasservögel finden in den Naturschutzgebieten der großen Rheininseln einen wichtigen Rast- und Brutplatz.

Weitere ErLebenswerte Gebiete sind das "Aartal" und die "Idsteiner Senke", die ebenfalls naturnahe ErLebensRäume für viele Tiere und Pflanzen, von der Äskulappnatter bis zum Schwarzstorch darstellen.

Und last but not least -  große naturnahe und vielfältige Wälder reichen in der "Landeshauptstadt Wiesbaden" bis an die Gartenzäune der ersten Häuser. Diese Großstadt liegt praktisch eingebettet in die grünen Wälder, Felder und Streuobstwiesen am Fuße des Taunus. Eine so intensive Verzahnung von Natur und Stadt ist selten und macht viel vom LebensWert dieser relativ jungen Stadt aus.

Unsere "Wilden" Tiere laufen uns natürlich im Wald nicht so einfach über den Weg. Wer sie gerne in einem naturnahen Raum beobachten möchte, der ist im Wildpark Fasanerie genau an der richtigen Stelle. Dort hinterlässt der Luchs seine Spuren genau wie in unseren Wäldern. Hier kann der Besucher auch andere ehemalige Bewohner unserer Wälder beobachten. Ob auch diese einen Weg zurück in unseren "Wilden Naturpark" finden?

Sonnenuntergang im Naturpark - Jagdzeit für die Fledermäuse

 
 
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