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Der Obergermanisch- Raetische Limes

Der so genannte "Obergermanische-Raetische Limes" bildete zwischen Rhein und Donau auf 550km Länge die Grenze des Römischen Reichs. Seit Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. trennte er für ca. 150 Jahre die römischen Provinzen "Obergermanien" und "Raetien" vom germanischen Barbaricum.
Türme, Palisaden, Gräben, Wälle, Mauern und Kastelle für die Truppen dienten dabei zum Schutz der Römer. Gleichzeitig verbesserte die Grenzanlage die Kontrolle des Warenverkehrs und erleichterte die Erhebung von Zöllen.
Im Jahr 2005 wurden die Überreste der Grenzanlage zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt!

Mit einem 41,5 km langen Abschnitt durchläuft der Limes den Naturpark Rhein-Taunus vom Wachposten 2/35 "Am Laufenselderweg" in der Gemeinde Grebenroth bis zur Turmstelle 3/41 bei Glashütten. Insgesamt befanden sich auf dem Abschnitt des Limes im Naturpark Rhein-Taunus früher 6 Kastelle und 51 Wachtürme.


Heute befinden sich zwei Rekonstruktionen alter Wachtürme im Naturpark - der "Limesturm Dasbach" und der "Limesturm Zugmantel". Aber auch die einzigartige Felsinschrift bei Adolfseck und das Heimatmuseum des Limes im Hofgut Georgenthal in Hohenstein zwischen Strinz-Margarethä und Wingsbach laden zu einer Besichtigung ein.

Es gibt also viel Spannendes zu entdecken!
Tipp: Nutzen Sie das Wissen und die Ortskenntnis unserer Natur- und Landschaftsführer am Limes, den "Limes-Cicerones". Unter Neuigkeiten finden Sie aktuelle Informationen, Termine und die jeweiligen Kontaktdaten. Führungen sind für Schulklassen genauso interessant wie für die Reisegruppe, die Geburtstagsfeier oder den Betriebsausflug - ein Ausflug in das Zeitalter des Römischen Weltreiches.